Lehrgang 15. Juli 2006
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15.07.2006 |
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Prüfungsvorbereitung mit Wolfgang Findor |
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Am 15. Juli 2006 war Wolfgang Findor, der Geschäftsführer und
Breitensport-beauftragte des Karate-Verbands Baden-Württemberg (KVBW) erneut
zu einem Lehrgang in Oberkirch zu Gast. Der Träger des 5. Dan Shotokan-Karate kann auf eine 40 jährige Trainingserfahrung
zurückblicken und durfte die Ausbildung unter so weltberühmten Karatemeistern
wie beispielsweise Kanazawa Hirokazu (10. Dan, Japan) genießen. So ist es
nicht verwunderlich, wenn seine Lehrgänge für Viele eine wertvolle Hilfe beim
Studium der Kampfkunst Karate darstellen. Auch wenn die klimatischen Bedingungen in der Halle des
Hans-Furler-Gymnasiums den Teilnehmern aus sechs verschiedenen Karatedojos
der Region reichlich zu schaffen machten, gab doch Jeder während des
insgesamt siebenstündigen gemeinsamen Trainings sein Bestes. Die Karate-Unter- und Mittelstufe übte sich in den Katas der
Heian Gruppe und wurde fachmännisch bei der Grundschule korrigiert. Die
Karate-Oberstufe bis hin zu den Dangraden ging im Anschluss ans „Eingemachte“
und studierte Details der Meisterkatas, deren Grundschule und auch die
konkrete Umsetzung in der Selbstverteidigung. So gelang es dem
Lehrgangsleiter Wolfgang Findor wieder einmal, optimal auf anstehende
Prüfungen vorzubereiten. Im Anschluss konnte dann zwei Prüflinge, darunter auch Guido
Eckenwalder, ein Mitglied des Bushido Oberkirch stolz ihre Graduierung zum
Blaugurt von Wolfgang Findor entgegennehmen. |
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Zwei Mitglieder unserer Tokon (Altersstufe 3), Carina Huber
(CH) und Rainer Bürg (RB) interviewten nach Abschluss unseres Lehrgangs den
Lehrgangsleiter Wolfgang Findor um etwas über seinen Werdegang zu erfahren
und ein paar Tipps fürs tägliche Training zu bekommen: |
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CH+RB |
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Herr Findor, wie lange trainieren Sie schon Karate ? |
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Wolfgang Findor |
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40 Jahre. |
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CH+RB |
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Mit wie viel Jahren haben Sie mit Karate angefangen und in
welchem Verein war das ? |
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Wolfgang Findor |
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Das war mit 22 Jahren an der Universität Freiburg. |
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CH+RB |
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Aus welchem Grund haben Sie damals mit Karate begonnen ? |
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Wolfgang Findor |
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Ich habe damals begonnen, weil ich begeistert von dem
japanischen Trainer Kanazawa war. |
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CH+RB |
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Mussten Sie bereits einmal Karate „anwenden“ ? |
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Wolfgang Findor |
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Nein, außer bei offiziellen Meisterschaften nicht. |
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CH+RB |
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Welchen Gürtel Hatten Sie, als Sie das erste Mal an einem Wettkampf
teilnahmen ? |
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Wolfgang Findor |
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Den braunen Gürtel. |
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CH+RB |
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Was war Ihr größter Erfolg auf einer Meisterschaft ? |
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Wolfgang Findor |
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Baden-Württembergischer Meister 1974. |
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CH+RB |
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Nach wie viel Jahren hatten Sie die Prüfung zum 1. Dan
absolviert ? |
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Wolfgang Findor |
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Nach sechs Jahren. |
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CH+RB |
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Wie oft trainieren Sie in der Woche ? |
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Wolfgang Findor |
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Vier Mal, zuzüglich Lehrgänge, Meetings etc. |
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CH+RB |
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Wie oft sollte man mindestens trainieren, um ein guter Karateka
werden zu können ? |
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Wolfgang Findor |
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Zwei bis drei Mal. |
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CH+RB |
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Was ist wichtig für ein gutes Karatetraining ? |
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Wolfgang Findor |
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Das ist einfach (lacht) … die innere Einstellung |
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CH+RB |
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Wer waren Ihre Lehrmeister ? |
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Wolfgang Findor |
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Kanazawa, Sugimura,
Ochi Anm. d. Red.: Kanazawa Hirokazu heute 10. Dan -
Leiter der Shotokan International Federation (SKI) Sugimura Koichi heute 7. Dan -
Leiter des Swiss Karatedo Renmei als Sektion der JKA Ochi Hideo heute 8. Dan - Leiter
des Deutschen JKA Karate Bund (DJKB) |
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CH+RB |
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Und wer waren Ihre Vorbilder ? |
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Wolfgang Findor |
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Ganz klar, Kanazawa ! |
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CH+RB |
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Welche drei Ratschläge würden Sie einem Karateka mit auf den
Weg geben ? |
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Wolfgang Findor |
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Innere Ruhe bewahren, weise sein … und immer schön aufpassen
(lacht) ! |
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CH+RB |
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Herr Findor, vielen Dank für das Interview ! |
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Die Teilnehmer des Lehrgangs mit Wolfgang
Findor |
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