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Der Kampfschrei, im japanische als kiai 気合 bezeichnet, wird landläufig als Schrei verstanden, der den Gegner im Kampf einschüchtern soll und Ausdruck des Kampfgeists und des Kime darstellt. In den modernen Kampfkünsten ist seine Bedeutung verkümmert - der ursprüngliche Sinn ist damit verloren gegangen.
 
Das Wort Kiai setzt sich zusammen aus den Begriffen ki (Lebensenergie) und ai (Einheit, Harmonie), es erklärt sich also alleine vom Begriff her, dass hinter dem Kiai mehr steckt, als normalerweise ersichtlich ist. Tatsächlich werden entsprechend der Vortragsart drei Grundarten des Kiai unterschieden:  

  

          Der äußere, laute Kiai ist die einfachste Form. Der Kiai wird laut vorgetragen und beeinflusst den Gegner sehr

          unspezifisch durch direkte Wirkung auf dessen Energiefluss.

     

          Der innere, stille Kiai wir leise oder flüsternd vorgetragen uns stellt damit das Verbindungsglied zwischen

          äußerem und geheimen Kiai dar.

 

          Der geheime, gedankliche Kiai stellt die höchste Form dar. Er ist nicht hörbar und versucht, den Gegner auf rein

          gedanklichem Wege energetisch zu beeinflussen. Für sein Studium ist größte Disziplin und ein sehr stark geistig

          fokussiertes Training vonnöten.

 

Seit 2009 wird Kiai Jitsu im Bushido Oberkirch e. V. ausschließlich im Rahmen der Kyusho-Jitsu-Ausbildung und deshalb zu Beginn sehr rudimentär gelehrt. Erst ab der Graduierung zum 1. Dan werden die Themen des Kiai Jitsu detaillierter erläutert.

 
 

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